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Padmasana (Lotossitz): Schritt für Schritt zur klassischen Meditationshaltung

Von Alexander Bobrowski · Aktualisiert am 24. August 2026 · 5 Min. Lesezeit
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Fortgeschritten
Mit KI erstellt

Padmasana, der Lotossitz, ist die klassische Meditationshaltung schlechthin — und gleichzeitig eine Haltung, die echte Hüftoffenheit voraussetzt. Wichtiger Sicherheitshinweis vorab: Nichts erzwingen, die Knie reagieren empfindlich auf Druck.

Padmasana
Dauer
mehrere Minuten
Level
Fortgeschritten
Equipment
optional eine Sitzerhöhung
1

Ausgangsposition

Sitzend in Dandasana starten, bei Bedarf auf einer Sitzerhöhung.

2

Erstes Bein

Den rechten Fuß greifen und auf den linken Oberschenkel legen, Fußsohle zeigt nach oben, Ferse nah am Bauchnabel.

3

Zweites Bein

Den linken Fuß greifen und auf den rechten Oberschenkel legen — nur, wenn das schmerzfrei möglich ist.

4

Knie

Beide Knie so weit wie möglich Richtung Boden sinken lassen, ohne es zu forcieren.

5

Becken

Sitzbeinhöcker verankern, Wirbelsäule lang aufrichten.

6

Hände

Auf den Knien ablegen, z. B. in Gyan Mudra (Daumen und Zeigefinger berühren sich), oder übereinander im Schoß.

7

Halten

Für Meditation über mehrere Minuten, danach die Beine wechseln.

Wirkung
  • Klassische Meditationshaltung
  • Öffnet die Hüften stark
  • Fördert langes, ruhiges Sitzen
Kontraindikationen

Bei Knie- oder Sprunggelenkproblemen unbedingt vermeiden oder nur mit ausreichend Vorbereitung und unter Anleitung üben — falsch ausgeführt besteht ein erhöhtes Verletzungsrisiko für die Knie

Häufige Fehler

  • Die Knie werden mit Gewalt nach unten gedrückt.
  • Die Haltung wird erzwungen, obwohl die Hüfte noch nicht ausreichend geöffnet ist.

Variante

Ardha Padmasana (halber Lotus, nur ein Fuß liegt oben) oder Sukhasana als deutlich zugänglichere Alternative, solange die Hüftöffnung noch nicht ausreicht.