Sarvangasana (Schulterstand): Schritt für Schritt mit wichtigen Sicherheitshinweisen
Von Alexander Bobrowski · Aktualisiert am 24. August 2026 · 5 Min. Lesezeit

Sarvangasana, der Schulterstand, zählt zu den klassischen Umkehrhaltungen — verlangt aber besondere Aufmerksamkeit für die Halswirbelsäule. Bitte den Sicherheitshinweis unten vor dem ersten Üben lesen.
Sarvangasana übt erheblichen Druck auf die Halswirbelsäule aus. Nicht üben bei Nackenverletzungen, Bluthochdruck oder Glaukom. Einsteiger:innen sollten die Haltung nur unter Anleitung einer erfahrenen Lehrperson erlernen, idealerweise mit Decken-Unterstützung unter den Schultern.
Ausgangsposition
Rückenlage, Arme neben dem Körper.
Vorbereiten
Die Beine gestreckt anheben, dann mit Schwung und Handunterstützung am unteren Rücken die Hüfte anheben.
Rücken stützen
Hände stützen den unteren Rücken, Ellbogen bleiben nah am Körper und schulterbreit.
Strecken
Die Beine strecken sich senkrecht nach oben, das Gewicht liegt auf Schultern und Oberarmen — nicht auf dem Nacken.
Brustkorb
Bewegt sich Richtung Kinn, statt das Kinn zur Brust zu ziehen.
Blick
Nach oben zu den Füßen, der Nacken bleibt lang und entspannt.
Halten und ausrollen
So lange stabil und schmerzfrei möglich halten, dann kontrolliert über die Beine oder mit gebeugten Knien wieder ausrollen.
- Fördert den venösen Rückfluss
- Kräftigt Rumpf und Beine
- Kann beruhigend wirken
Siehe Sicherheitshinweis oben
Häufige Fehler
- Das Gewicht rutscht auf den Nacken statt auf die Schultern.
- Die Ellbogen fallen zu weit auseinander.
Variante
Halbschulterstand (Beine im 45°-Winkel) oder Viparita Karani als deutlich risikoärmere Alternative.