Ashtanga Yoga
Von Alexander Bobrowski · Aktualisiert am 24. August 2026 · 1 Min. LesezeitSchwierigkeit: Fortgeschritten
Tempo: Dynamisch
Fokus: Kraft & Ausdauer
Ursprung: Pattabhi Jois, Mysore/Indien, 20. Jahrhundert
Herkunft und Philosophie
Ashtanga Yoga wurde von K. Pattabhi Jois in Mysore entwickelt und basiert auf einer festen, immer gleichen Übungsreihe (der "Primary Series"), die synchron mit dem Atem geübt wird — dieses Prinzip von Atem und Bewegung nennt sich Vinyasa und ist die Grundlage für viele spätere Flow-Stile. Wer Ashtanga ernsthaft praktiziert, wiederholt über Jahre dieselbe Sequenz und vertieft sie zunehmend.
So läuft eine Ashtanga-Stunde ab
Die Praxis beginnt immer mit Sonnengrüßen (Surya Namaskar A und B), gefolgt von stehenden Haltungen, Sitzhaltungen und einer festen Schlusssequenz. Jede Bewegung ist mit einem Atemzug verbunden, das Tempo ist konstant hoch. Viele Studios bieten Ashtanga zusätzlich als "Mysore-Style" an, bei dem jeder Übende die Reihe im eigenen Tempo durchläuft und individuell korrigiert wird.
Für wen sich Ashtanga eignet
Ashtanga ist anspruchsvoll und körperlich fordernd — geeignet für alle, die Struktur, Wiederholung und einen klaren roten Faden schätzen und bereit sind, kontinuierlich an der eigenen Praxis zu arbeiten. Für blutige Anfänger ohne Grundfitness ist der Einstieg herausfordernd.
Fazit
Wer Disziplin sucht und sich auf eine feste Reihe einlassen möchte, findet in Ashtanga eine Praxis fürs Leben. Der Stil ist die Basis von Power Yoga und vielen westlichen Vinyasa-Formaten.