Power Yoga
Von Alexander Bobrowski · Aktualisiert am 24. August 2026 · 1 Min. LesezeitSchwierigkeit: Mittel bis Fortgeschritten
Tempo: Sehr dynamisch
Fokus: Kraft & Kondition
Ursprung: USA, 1990er, abgeleitet von Ashtanga
Herkunft und Philosophie
Power Yoga entstand in den 1990er-Jahren in den USA als sportlich-westliche Weiterentwicklung des Ashtanga Yoga — bewusst ohne feste Sanskrit-Reihenfolge oder spirituellen Überbau, dafür mit klarem Fokus auf Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit. Der Name ist nicht geschützt, weshalb sich Power-Yoga-Stunden von Studio zu Studio spürbar unterscheiden können.
So läuft eine Power-Yoga-Stunde ab
Die Stunde ist durchgehend dynamisch: fließende Übergänge zwischen Haltungen, viele Wiederholungen von Sonnengrüßen und ein hoher Anteil an kraftfordernden Positionen wie Planks oder Armbalancen. Musik ist häufig Teil der Stunde, Meditation oder Philosophie meist nicht.
Für wen sich Power Yoga eignet
Perfekt für alle, die Yoga in erster Linie als Workout verstehen und Kraft, Kondition und Schweiß suchen — etwa als Ergänzung zu anderem Training. Für spirituell orientierte Praktizierende oder absolute Yoga-Neulinge ohne Grundfitness eher weniger geeignet.
Fazit
Power Yoga bringt dich ins Schwitzen und baut spürbar Kraft auf — ideal als sportlicher Einstieg in die Yoga-Welt, ohne philosophischen Ballast.